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EU Overhauls Driving Licence Rules — Austria Faces Phased Rollout.

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The driving licence is set for a major transformation. The EU has approved a package of new rules that Austria will need to implement step by step over the coming years. At the centre of the reform is a mobile digital driving licence, which is to become available across the entire EU by 26 November 2029 at the latest, accessible through the European digital identity wallet. The traditional plastic card won’t disappear, however — it will remain available so that no one is forced to rely solely on their smartphone.

Higher Weight Limits for Electric Vehicles

One of the first tangible changes concerns vehicles with alternative drivetrains, especially electric cars. Because batteries add extra weight, a standard category-B licence will, under certain conditions, allow a higher maximum permissible mass of up to 4,250 kilograms. For certain trailer combinations, the Austrian Federal Economic Chamber (WKO) cites a limit of up to 5,000 kilograms. This EV allowance is set to take effect as early as 26 November 2027, though the precise scope of its application in Austria still needs to be worked out.

More Flexibility for Automatic-Transmission Licences

Drivers who currently take their practical test in an automatic vehicle receive what’s known as Code 78, restricting them to automatic-transmission cars only. Going forward, it should become easier to lift that restriction — for example, through a minimum of seven additional lessons or a dedicated practical test. This would apply to several licence categories, including A1, A2, A, B1, B and BE. How exactly this will be implemented in Austria remains unclear; the relevant rules must be adopted by 26 November 2028 and are due to take effect from 26 November 2029.

Polizisten bei Durchführung einer Verkehrskontrolle mit dem digitalen Führerschein. Archivbild© IMAGO/Andreas Stroh

A New Option: Driving From Age 17

Austria’s existing L17 program, which already allows accompanied driving from age 17, will remain in place. On top of that, the EU is introducing an additional option: young people would be able to obtain a full category-B licence at 17 and drive with an accompanying adult until their 18th birthday. That accompanying person must be at least 24 years old, have held the appropriate B licence for at least five years, and must not have had their licence suspended during that period. The EU is also opening the door to accompanied driving of certain trucks from age 17 — though this is not an automatic addition for Austria, which will have to decide separately whether to adopt it.

Health Checks: More Flexibility, Not a Blanket Requirement

For standard car and motorcycle licences, a written or electronic self-assessment could replace the medical examination currently required. Truck and bus licences will continue to require a doctor’s check. There is no blanket obligation for regular health checks for older drivers — but member states may shorten the validity period of licences from age 65 onward in order to require more frequent assessments or self-declarations. Austria has not yet decided which approach it will take.

Cross-Border Consequences for Serious Offences

From 2030, licence suspensions for serious traffic offences are meant to take effect across EU borders under certain conditions. This covers offences such as severe speeding, driving under the influence of alcohol or drugs, and serious offences resulting in death or severe injury — provided the suspension is for at least three months.

Bottom line: This isn’t a single overnight change but a phased rollout — starting with certain EV allowances, followed by the digital licence, more flexible automatic-transmission rules, driving from age 17, and finally the cross-border enforcement of driving bans.

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EU-Führerschein wird digital: Das ändert sich für Autofahrer in Österreich

WIEN/BRÜSSEL – Der Führerschein in Europa steht vor einem großen Wandel. Die EU hat neue Regeln beschlossen, die den Führerschein moderner, digitaler und europaweit einheitlicher machen sollen.

Eine der wichtigsten Neuerungen ist der digitale EU-Führerschein. Dieser soll künftig direkt auf dem Smartphone beziehungsweise über die EU Digital Identity Wallet verfügbar sein und innerhalb der Europäischen Union anerkannt werden. Der klassische Führerschein aus Plastik verschwindet jedoch nicht. Wer weiterhin eine physische Karte nutzen möchte, soll diese behalten können.

📱 Führerschein künftig am Smartphone

Nach einer Übergangsphase soll der digitale Führerschein in allen EU-Mitgliedstaaten standardmäßig verfügbar werden. Die neuen Regeln sollen spätestens nach der nationalen Umsetzung greifen. Damit könnten Kontrollen, Erneuerungen und der Austausch von Führerscheinen innerhalb der EU einfacher werden.

⚡ Mehr Gewicht für bestimmte Elektrofahrzeuge

Auch für Besitzer von Elektrofahrzeugen gibt es eine wichtige Änderung. Die neue EU-Regelung ermöglicht unter bestimmten Voraussetzungen, Fahrzeuge mit alternativen Antrieben mit einem B-Führerschein bis zu 4,25 Tonnen zu fahren.

Der Hintergrund: Elektroautos sind wegen ihrer Batterien häufig schwerer als vergleichbare Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Die neue Regelung soll verhindern, dass Fahrer allein wegen des zusätzlichen Batteriegewichts eine höhere Führerscheinklasse benötigen. Die konkreten Bedingungen müssen jedoch von den Mitgliedstaaten umgesetzt werden.

🔄 Automatik-Führerschein wird flexibler

Wer seine praktische Fahrprüfung mit einem Automatikfahrzeug absolviert, ist heute grundsätzlich auf Fahrzeuge mit Automatikgetriebe beschränkt.

Die neuen EU-Regeln ermöglichen künftig Wege, diese Einschränkung nach zusätzlicher Ausbildung oder Prüfung aufzuheben. Wie genau Österreich diese Möglichkeit umsetzt, muss noch festgelegt werden.

🚗 Führerschein ab 17 mit Begleitung

Eine weitere große Änderung betrifft junge Fahrer. Die EU führt ein europaweites Modell für begleitetes Fahren ab 17 Jahren ein.

Damit können 17-Jährige unter bestimmten Voraussetzungen bereits einen Führerschein der Klasse B erwerben und bis zum 18. Geburtstag begleitet fahren. Auch für bestimmte Lkw-Klassen eröffnet die neue Regelung Möglichkeiten für begleitetes Fahren ab 17. Österreich muss entscheiden, wie diese EU-Vorgaben konkret in das nationale System integriert werden.

🩺 Neue Regeln zur Fahrtauglichkeit

Auch die Überprüfung der Fahrtauglichkeit wird neu organisiert. Künftig sollen Fahrer stärker zu ihrer körperlichen und geistigen Fahrtauglichkeit befragt werden. Eine Selbsteinschätzung kann dabei eine Rolle spielen, wobei die konkrete Umsetzung den Mitgliedstaaten überlassen bleibt.

Wichtig: Die neuen EU-Regeln bedeuten nicht automatisch, dass jeder ältere Autofahrer regelmäßig zum Arzt muss. Die Mitgliedstaaten haben bei der konkreten Ausgestaltung weiterhin Spielraum.

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🚨 Schwere Verkehrsdelikte werden europaweit ernster genommen

Besonders relevant ist die neue Regelung zu Führerscheinentzügen im Ausland.

Wer beispielsweise wegen extremer Geschwindigkeitsüberschreitung, Alkohol- oder Drogenfahrens oder eines schweren Verkehrsdelikts mit Todesfolge beziehungsweise schweren Verletzungen seine Fahrberechtigung verliert, soll künftig nicht einfach durch einen Grenzübertritt den Konsequenzen entkommen können.

Die EU führt dafür eine stärkere gegenseitige Anerkennung von Fahrverboten und Führerscheinentzügen ein.

🇦🇹 Was bedeutet das für Österreich?

Für österreichische Autofahrer kommt die Reform nicht auf einen Schlag. Die EU-Richtlinie ist bereits in Kraft, doch viele Bestimmungen müssen zunächst in österreichisches Recht übertragen werden.

Einige Maßnahmen – insbesondere jene für alternativ angetriebene Fahrzeuge und begleitetes Fahren – werden früher wirksam, während andere Regelungen erst nach der nationalen Umsetzung greifen.

Der Führerschein der Zukunft wird also digitaler, flexibler – aber auch stärker europaweit kontrolliert.

Danchima Traffic Update: Ob Smartphone-Führerschein, E-Auto, Automatikprüfung oder Fahren ab 17 – für Millionen Autofahrer in Europa wird sich in den kommenden Jahren einiges ändern. Entscheidend wird sein, wie Österreich die neuen EU-Regeln konkret umsetzt.

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